Deutscher Pavillon auf der
16. Internationalen
Architekturausstellung 2018

La Biennale di Venezia

26.5.–25.11.2018

28 Jahre stand die Mauer und 28 Jahre ist es inzwischen her, dass sie fiel. Mauer und Todesstreifen hinterließen einen Unort, einen leeren Raum, der von Gewalt und Zerstörung gekennzeichnet war.

Für das Zusammenwachsen Deutschlands und für den leeren Raum des Todesstreifens gab es keinen Masterplan. Bürgerschaftliche Initiativen, politische Entscheidungen, wirtschaftliche Interessen oder auch ideologische Meinungsverschiedenheiten lagen im Streit oder ergänzten einander. Kühne Utopien trafen auf das Bedürfnis nach Wiederherstellung, Erinnerungskultur auf den Wunsch nach Vergessen.

Der frühere Grenzraum spiegelt ebenso den Erfolg wie auch die Mühen des Wegs in die deutsche Einheit. Die Beispiele dieser Ausstellung zeigen den 28jährigen Prozess der Heilung als dynamisches, räumliches Phänomen. Sie zeigen die Heterogenität verschiedenster Ansätze, Typologien, Akteure und Resultate, ebenso wie die Breite der Architekturdebatten und Lösungen.

Der Prozess des Zusammenwachsens dauert noch an. Die Ausstellung beschreibt ihn als lebendige, demokratische und erfolgreiche Geschichte, macht aber auch die bis heute existierenden und teilweise noch schmerzhaften Spuren der Teilung sichtbar.

 

 
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UNBUILDING WALLS REISESTIPENDIUM

als Fortführung der Ausstellung UNBUILDING WALLS auf der 16. Architekturbiennale in Venedig initiierten und vergaben die Kuratoren des Deutschen Pavillons, die Architekten GRAFT mit der Politikerin Marianne Birthler, zwei UNBUILDING WALLS-Reisestipendien im Wert von je 3.000 Euro.

Getragen von dem Gedanken auch die nächste Generation für aktuelle Mauern, Grenzen und deren Implikationen zu sensibilisieren, möchten die Kuratoren das Thema als Forschungsfeld vertiefen. Bewerben können sich Studenten mit architektonischen und auch freien Arbeiten, deren thematischer Schwerpunkt auf dem Verhältnis von physischen und mentalen Barrieren und deren Überwindung liegt. Gefördert werden neben klassischen Forschungs- und Entwurfsprojekten auch Initiativen, mediale Dokumentationen oder andere Konzeptideen, die sich mit der Thematik UNBUILDING WALLS befassen. Als Ziel der Arbeit können Untersuchungen zur sozialen und politischen Tragweite von Mauern und Grenzen oder Entwürfe zur physischen Intervention stehen. Das Ergebnis soll einem künstlerisch, kreativen Anspruch gerecht werden.

Das Stipendium wurde 2019 an Brooke Adams und Antonio Giráldez López und 2020 an Katherine Ball verliehen. Momentan gibt es keine Pläne, das Stipendium wieder auszuschreiben.

 

 

Wall of opinionS

Die Videoinstallation Wall of Opinions dokumentiert Stimmen von Menschen, die mit Mauern in Zypern, Nordirland, zwischen Israel/Palästina, USA/Mexiko, Nord- und Südkorea sowie an der EU Außengrenze in Ceuta leben.

 
 
     
 

 

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